Lampen richtig entsorgen

Ausgediente Energiesparlampen gehören zum Sondermüll.

Während Verbraucher Glühbirnen, Halogenlampen und LED-Lampen bedenkenlos in den Hausmüll werfen können – wegen ihrer Metall – bzw. Halogen-Bestandteile jedoch nicht in den Glascontainer! –, müssen Energiesparlampen in Wertstoffhöfen oder anderen kommunalen Sammelstellen für Sondermüll abgegeben werden. Zum einen, weil sie giftiges Quecksilber enthalten, zum anderen, weil man Leuchtstoffe und ihre Elektronik-Bestandteile recyclen kann.

Auf der Verpackung muss stehen, wieviel Quecksilber „drin“ ist: Seit 2012 sind nur noch 3,5 mg erlaubt. Ausreißer nach oben gibt es: Als ein Baumarkt Lampen mit 13 mg Quecksilber verkaufte, wurde er von der Deutschen Umwelthilfe erfolgreich verklagt. Generell gilt: Energiesparlampen mit festem Amalgam statt flüssigem Quecksilber sind sicherer, verlieren beim Zerbrechen weniger Quecksilber. Was tun, wenn es passiert? Sofort gründlich lüften, empfiehlt das Umweltbundesamt, dann bestehe kein Gesundheitsrisiko. Die Splitter mit Handschuhen vorsichtig auffegen, in einen dichten Beutel oder ein Glas stecken und zur Sammelstelle für Problemmüll bringen.