Elektroschrott zur Sammelstelle

Batterien und alte Elektrogeräte enthalten wiederverwertbare Metalle, aber auch Schadstoffe. Deshalb gilt Mülltonnen-Verbot!

Das Bundeskabinett hat das Elektronikgerätegesetz überarbeitet und einer europäischen Richtlinie angepasst. Das neue Gesetz tritt voraussichtlich bis Ende des Jahres in Kraft. Danach sind Elektrogeschäfte zur Rücknahme von E-Schrott verpflichtet. Dazu zählen alle Produkte, die mit Strom, Batterien oder Akkus betrieben werden – seien es nun Großgeräte wie Fernseher, Kühlschränke und Computer oder Kleingeräte wie Rasierapparate, Speicherkarten und Uhren.

Mit gutem Gewissen entsorgt

Großhandel und Fachgeschäfte sollen verpflichtet werden, Elektro- und Elektronik-Altgeräte kostenfrei zurückzunehmen. Als große Händler gelten Geschäfte mit mehr als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche. Kleine Händler sind von der Regelung ausgenommen. Bedingung für die Rücknahme ist der Kauf eines gleichwertigen neuen Geräts. Kleine Elektrogeräte wie Handys oder Rasierer können auch ohne Neukauf abgegeben werden. Ein kleines Gerät darf per Definition keine Kante haben, die länger als 25 Zentimeter ist. Auch Online-Händler sind verpflichtet, Geräte zurückzunehmen. Alternativ kann man seinen Elektroschrott aber auch weiterhin beim kommunalen Wertstoffhof abgeben.

Was tun mit Batterien und Akkus?

Akkus und Batterien enthalten Cadmium, Quecksilber und Blei. Man sollte sie zu einer kommunalen Sammelstelle bringen oder zum Elektrohandel, der ebenfalls Rücknahmeboxen für Batterien aufstellt. Anschließend werden wertvolle Rohstoffe recycelt und umweltschädliche Substanzen fachgerecht entsorgt.