Elektroroller: Sauberer Fahrspaß

Leise, emissionsfrei und überall zu parken: Elektroroller sind das ideale Gefährt für die Stadt. Hersteller schicken jetzt neue Modelle ins Rennen.

Deutschland radelt elektrisch: Mehr als zwei Millionen E-Bikes rollen bereits über Wege und Straßen. Während sich der strombetriebene Drahtesel immer mehr durchsetzt, wartet dessen großer Bruder noch auf seine Entdeckung: Elektroroller sind im Stadtverkehr eigentlich ideal für alle Wege, die zu Fuß oder per Rad zu weit und fürs Auto zu kurz sind.

Kultgefährt als Stromer

Doch Leichtkrafträder mit Elektroantrieb, wie die Vehikel amtlich heißen, kommen bisher nur verhalten aus den Startlöchern. Das lag vor allem daran, dass es nur wenige Modelle zu Auswahl gab und diese im Vergleich mit benzinbetriebenen Rollern ziemlich teuer waren. Das ändert sich gerade. Elektroroller mit stylischem Design, Lithium-Akkus und größerer Reichweite gibt es im Fachhandel mittlerweile ab 1.700 Euro zu kaufen. Und auch die Firma Piaggio, die mit der Vespa aus dem Motorroller ein Kultobjekt machte, setzt nun auf Stromer und bringt demnächst eine elektrische Version seines Erfolgsmodells auf den Markt.

Unschlagbar günstige Fahrtkosten

50 bis 100 Kilometer fährt ein E-Roller, bis er wieder aufgetankt werden muss. Das funktioniert an jeder Steckdose, zwei bis vier Stunden dauert der Ladevorgang. Stromkosten für 100 Kilometer: weniger als ein Euro. Und: Im Gegensatz zu ihren benzingetrieben Kollegen knattern und stinken die Stromer nicht, versprechen das gleiche Fahrgefühl: Den Traum von Freiheit für wenig Geld, aber lautlos und umweltschonend.