Das wärmt die Seele!

Markus Schalk ist der Motor der Suppenküche in Wetter.

In der Winterzeit, wenn es draußen kalt und dunkel ist, versuchen viele ihrer Einsamkeit zu entfliehen. Und dann öffnet die Suppenküche in Wetter ihre Türe. Dort gibt es Wärme nicht nur für den Bauch, sondern auch für das Herz und die Seele. Die Suppenküche steht allen offen, die Hunger mitbringen und Gemeinschaft suchen.

An den Samstagen von Anfang November bis in die Adventszeit hinein schenken die Ehrenamtler ab 12 Uhr kostenlos heiße Suppe aus. Aber sie haben noch mehr zu bieten: Sie sind einfach da für ihre Gäste, haben ein offenes Ohr für deren Sorgen und Nöte. Das ist einer der Gründe, warum auch in diesem Jahr beim ersten Termin schon weit vor der Öffnungszeit die Menschen Schlange standen. „Bei uns ist ausnahmslos jede und jeder willkommen! Wir sind für alle da, egal ob jung oder alt, arm oder wohlhabend“, erzählt Markus Schalk von der Freien Evangelischen Gemeinde Wetter (FeG). Er ist der Initiator und Motor der Suppenküche und sprudelt vor Begeisterung, wenn er von „seinem“ Projekt erzählt. 2013 startete die Suppenküche in Wetter und hat jede Menge Mitstreiter: Gemeindemitglieder und Freiwillige aus ganz Wetter. „Das läuft“, freut sich Schalk über seine „Suppenküchenfamilie“. „Es gibt keine Berührungsängste. Vielleicht, weil die Atmosphäre fast wichtiger ist als die heiße Suppe. Wir sitzen zusammen, essen, trinken, erzählen und lachen. Wobei einem schon das Wasser im Mund zusammenläuft beim Duft der zwei Eintöpfe, die jede Woche mit Liebe daheim bei den Spendern zubereitet werden“, fügt er hinzu und betont, dass alles kostenlos ist: Suppen, Brötchen, Kaffee etc. werden durch Spenden finanziert. Das hübsche Café 1898 im Bismarckquartier stellt die Wohnstättengenossenschaft (WSG) zur Verfügung.